Auxmoney Finanztest

Finanzieller Test von Auxmoney

Die Signalbörse für Anfänger - Chartanalyse Chip-Aktien Finanzprüfung. Wie Start-ups die Bankenwelt ändern und was....

. - PROF. Dr. Ralf Beck

Braucht man noch Geld von uns? Prof. Ralf Beck sagt: Nicht wirklich. Durch die neuen Fintech-Player werden wir unabhängiger von kostspieligen und starren Bankdienstleistungen. Prof. Beck wirft einen Blick auf die Lieferanten. Prof. Ralf Beck beleuchtet in seinem neuen Werk die Fintech-Branche und erklärt: "Mit ihrer Unterstützung können wir uns weitestgehend bankenunabhängig machen!

Als Kundin erhalte ich heute nahezu alle Leistungen, die Kreditinstitute üblicherweise von anderen Dienstleistern erbringen - und das oft sogar früher, besser und günstiger. Es wird gezeigt, was Bankwettbewerber können und wie sich Privatleute, Entrepreneure und Firmen aus dem Griff der Bank lösen können.

Meine Investorenprognose für 2018

Weshalb verfolgt die EZB trotz der vorerst steigenden Teuerung einen so weit reichenden Weg? Die japanische Staatsschuld von 233 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (!) wird als eine Form von Negativmodell für Europa angesehen, aber trotz der hoch verschuldeten Schulden und einer unsinnig weitreichenden Notenbankpolitik (die Bank of Japan besitzt nun 75 Prozent aller japanischen börsengehandelten Fonds und rund 40 Prozent der Staatsschuld Japans) hat die Teuerungsrate noch nicht das erwünschte Niveau erreicht.

Auch wenn ich also sicher wusste, welche (beängstigenden?) Veränderungen in absehbarer Zeit auf uns zukommen werden, würde es mir bei meiner Investmentstrategie nicht weiterhelfen, da ich das exakte Zeitfenster nicht weiß. Am Beispiel Japan wird deutlich, wie lange die logischen und schlüssigen Vorhersagen manchmal auf ihre Realisierung zögern. Es wird gesagt, dass John Maynard Keynes in diesem Zusammenhang einmal gesagt hat, dass die MÃ??rkte keinen LÃ?nger machen können, als dass man Geld hat, um gegen sie zu wettet.

Auch wenn die von vielen erwarteten Hyperinflationen kommen sollten, wäre es also ungeklärt, wann und ohne den konkreten Hinweis auf die Zeit, abgesehen von einer kleinen Angststörung, wenig mit Wissen im Zusammenhang mit Investitionen erreicht werden kann. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich daher mit der Fragestellung, wie man sich dem Themenbereich Investment nähert, wenn man sich dessen bewußt ist, daß man über die Zeit und den Inhalt der Gesellschaft beängstigend wenig über die Entwicklung der Gesellschaft erfährt.

Manche Fachleute beziehen sich in diesem Zusammenhang auf das Prinzip des "passiven Investierens", das auf der Grundlage von historischen Überlegungen (60-80 Jahre) davon ausging, dass die Aktienmärkte auf lange Sicht (10+ Jahre) immer ansteigen werden. Auf den ersten Blick hört sich das gut an, aber ich habe meine Schwierigkeiten mit der Vermutung, dass sich die historischen Trends in den nächsten Jahren weiter ausbreiten werden. Denn die Historie ist nur ein Beispiel dafür, was möglich ist, nicht was sein wird.

Nachvollziehbar ist, warum ich trotz der unsicheren Vermutungen eine passives Investment für mich attraktiv finde, wenn man einen Einblick in die Umwelt wirft. Für das Fortbestehen der einzelnen Spezies ist die Schöpfung der Wildnis intakt. Diversifizierung ist das Mittel ihrer Entscheidung und akzeptiert bewußt das Versagen von einzelnen Elementen im Kontext eines Portefeuilles.

Andererseits hat die Umwelt eine sehr lange Ausdauer und ist bereits ein Erfolgsfaktor, wenn das Bestand an Tier- und Pflanzenarten zunimmt. Für Investitionen könnte man argumentieren, dass es der Umwelt nur darum geht, einen Teil ihres Erbes zu erhalten, verbunden mit der Aussicht auf eine enorme Expansion und im Einzelfall auf eine höhere Rendite.

Wenn Sie also damit zurechtkommen, dass Ihr Passivaktienportfolio in 30 Jahren nur 50% betragen kann, ist diese Anlageform für Sie eine gute, da sie auf der Grundlage der natürlichen Gegebenheiten erfolgt. Ein Ausfall muss um jeden Preis vermieden werden. Dennoch ist Misserfolg ein zentraler Bestandteil der Umwelt, des Zusammenlebens und damit der Investitionen.

Dies ist zum einen nachvollziehbar, zum anderen aber auch dadurch, dass das Versagen immer kostspieliger wird. Wer von mir eine Vorhersage für 2018 und die folgenden Jahre hört, dem sei gesagt, dass wir gewissermaßen alle Vorhaben und Unternehmen "retten" werden, die aus heutiger Perspektive zum Scheitern verurteilt sind - "Whatever the Cost".

Das Versagen mit all seinen Konsequenzen und Folgekosten wird als unannehmbar angesehen. Im Laufe der Finanz- und Eurokrise haben wir uns so sehr an den Zustand als Rettung in Bedrängnis gewöhnen können, dass selbst ein so renommiertes Fachmagazin wie Finanztest die Kreditwürdigkeit von Kreditinstituten nur noch auf der Grundlage des Heimatratings beurteilt.

Dass Merkel & C. ständig "rettet", heißt nicht, dass etwas einmal nicht versagen wird - im Gegenteil. Auch wenn es sich dabei um die Rettung handelt. Der Ausfall wird nur verzögert und kann auch zu unangenehmen Überaschungen mit sich bringen, denn niemand geht davon aus, dass ein Ausfall mit allen damit verbundenen Schäden noch möglich ist. Dies trifft sowohl auf den Aktienmarkt zu, der seit der Finanzmarktkrise 2009 keine wirklich tragische Kurskorrektur durchlaufen hat, als auch auf den EUR, die Bankwelt und die Kreditwürdigkeit der Länder (Stichwort Staatsschulden).

Möglicherweise wird es 2018 einen Knall geben, vielleicht 2030 oder gar 2050? Sehen Sie zuversichtlich in die Zeit, denn jedes Mal bieten sich seine Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt. Könnten Sie die Chance nutzen? In der Tat ist das Beste am Versagen, dass es die Raumluft wie eine Form von heftigem Gewitter entschlackt und Raum für etwas Neuartiges schafft.

Vor allem möchte ich Sie zum Denken ermutigen, denn ein Misserfolg im Zusammenhang mit Investitionen kann im Notfall auch dazu führen, dass Sie in Ihrem eigenen Portefeuille schwere Schäden erlitten haben, die bekanntermaßen schwer zu tragen sind als die anderer. Auf der einen Seite hätte ich Ihnen gerne einige abschließende Vorhersagen für 2018 vorgelegt, aber auf der anderen Seite möchte ich nicht der Vielzahl der Kolumnenschreiber hinterherlaufen, die jedes Jahr neue Vorhersagen machen, nur um am Ende wieder falsch zu sein.

Ich möchte stattdessen dazu beizutragen, dass wir Investoren nicht immer wieder an den Einschätzungen angeblicher Fachleute festhalten oder sogar selbst in die gläserne Kugel blicken, um Investitionsentscheidungen aufzustellen. Es ist ungewiss, ob Bitcoins, Wertpapiere, Edelmetalle oder Regierungsanleihen im Jahr 2018 abstürzen werden. Aber was ist eine solche Anlegerperspektive ohne Prognose?

In der Hoffnung, dass Sie jedoch einige Überlegungen mit Ihnen anstellen konnten, und vielleicht habe ich Sie inspiriert, im Jahr 2018 eine etwas stärkere Diversifizierung in Ihr Investmentportfolio zu integrieren.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum