Zinssatz Deutsche Bank

Zins Deutsche Bank

Bedeutender Rechtsgeschäft für die Deutsche Bank in den USA. Die Deutsche Bank: Nicht nur der Kurs der Aktie verdeutlicht das Sackgasse. Kaum eine Handelswoche geht vorbei, und die Deutsche Bank macht sich einen Namen. Anfang der Handelswoche hat die Zeitung der immer noch grössten Bank des Landes nur 7,24 EUR gekostet. Noch beachtlicher ist eine weitere Zahl: 11,9 Prozentpunkte sind die Renditen einer Spezialanleihe der Deutsche-Bank, des so genannten Coco-Bonds.

Diese Zahl sagt die ganze Geschichte über den Erhaltungszustand des immer noch grössten deutschen Spargeldhauses. Weil das Zinsniveau viel über das Vertrauen der Marktakteure in die Verfassung und die Zukunftsfähigkeit einer Bank aussagt. Das Wertpapier der Deutsche-Bank mit der sagenhaften Verzinsung von 11,9 Prozentpunkten ist eine unbesicherte Pflichtwandelanleihe.

Die Deutsche Bank hat auch vier solcher Kokosnüsse ausgegeben. Das Highlight aus der Perspektive des Ausstellers Deutsche Bank: Die Bonds haben keine fixe Laufzeiten, sondern sind im Zweifelsfall für immer gültig. Unterschreitet das Grundkapital der Bank einen gewissen Anteil, werden die Schuldverschreibungen von selbst in Eigenmittel umgeschuldet. Das heißt, die Inhaber erhalten dann Deutsche Bank-Aktien.

Aufgrund dieses Automatisierungsgrades wird das Kapital aus den Kokosanleihen auch dem Aktienkapital der Bank zugeführt. Im Regelfall haben die Schuldverschreibungen einen ansprechenden Zinszahl. Bei der vorgenannten Coco-Anleihe der Deutsche Bank erhalten die Inhaber einen beeindruckenden Jahreszins von sechs Prozentpunkten. Die Tatsache, dass die Gesamtrendite von 11,9 Prozentpunkten über dem Coupon von sechs Prozentpunkten liegen, ist darauf zurückzuführen, dass der Preis der Schuldverschreibung in den letzten Handelswochen stark gesunken ist.

Ausgehend von der Befürchtung, dass die Deutsche Bank den höheren Coupon nicht mehr bedienen kann oder dass die Schuldverschreibung in eine Aktie umgetauscht werden könnte, wird das Wertpapier nur noch mit 84% seines Nennwerts gehandelt. Der Ertrag wird jedoch so berechnet, als würde das Blatt wieder auf 100 Prozentpunkte anwachsen. Den Coupon von sechs Prozentpunkten kauft er zu reduzierten Sätzen, nÃ??mlich zu den 84-Prozenten.

Unterm Strich ergibt sich eine Gesamtrendite von 7,14 Prozentpunkten, das sind beeindruckende 7,14 Prozentpunkte pro Jahr. Zumal die Finanzinstitute von der EZB kostenlos unbegrenztes Kapital erhalten. Haben sie sich eines der langfristigen Darlehen abgesichert, wird der Zinssatz der EZB gar -0,4 Prozentpunkte betragen. Mit anderen Worten, Kreditinstitute erhalten von den Hütern der Währung für die Kreditvergabe auch etwas.

Die Deutsche Bank hebt sich auch im Vergleich zur Branche ab. Die von BNP Paribas emittierte Coco-Anleihe weist eine laufende Verzinsung von nur 4,6 auf. Last but not least liegt der Anteil der Coco-Anleihe mit 7,14 Prozentpunkten signifikant über dem von der Deutschen Bank an ihre Sparer angebotenen Zinssatz. Auf Tagesgeld gibt es derzeit einen sinnbildlichen Zinssatz von nur 0,01 vH.

Wenn Sie an die Entwicklung des Geld-Hauses glauben, erscheint der Coco-Bond die bessere Wahl zu sein. Die Mindestinvestition liegt jedoch bei 100.000 EUR; bei einem derzeitigen Satz von 84 % müssen die Sparenden daher 84.000 EUR investieren. "â??Ich wollte die Zeitung nicht kaufenâ??, sagt Bernd Ondruch, leitender Angestellter bei Astellon Capital in London. Das Problem des dt. Geldhandelshauses ist schlichtweg zu ernst.

"Durch meine Gespräche habe ich den Anschein, dass sich das fremde Land mehr für Deutsche interessiert als für die anderen. Das Bundesfinanzministerium der Bundesbank will an einem Report des Finanzdienstleisters Bloomberg mitwirken. Berlin will die Transformation der Bank in eine Holdinggesellschaft steuereffizienter machen. Schließlich führten die Nachrichten zu einem Kursanstieg und auch die Verzinsung der Coco-Anleihe sank etwas.

"â??Ich wÃ?rde der Deutsche Bank kein Kapital leihenâ??, sagt der Anleiheexperte fÃ?r ein US-Haus in Frankfurt, der nicht mit â??Namenâ?? gedankenlos sein will. Hier zeigt sich eines der grundlegenden Probleme der Deutsche Bank: Das Geldinstitut erleidet einen enormen Vertrauensschwund. In den letzten zehn Jahren hat das verantwortliche Personal die Bank deutlich gestrafft, die Konzernbilanzsumme von 2,3 auf 1,5 Milliarden EUR gesenkt und damit die Effizienz verringert.

Auch wenn die Eigenkapitalquote weit im zweistelligen Bereich liegt, weit weg von den 5,125 Prozentpunkten, bei denen Kokosanleihen in Titel umgewandelt werden, scheint kaum jemand dem Blatt zu vertrauen. "Im Zweifelsfall werden die Kokosnüsse auch gegen Anteile eingetauscht. Ich kann die Anteile dann auch gleich übernehmen, zumal die Aktienzertifikate inzwischen zu 25 Prozentpunkten des Buchwertes gehandelt werden", sagt der Anleihe-Experte.

In diesem Fall hätte das betreffende Drittland eine andere Nummer der Deutschen Bank zu besprechen.

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